Wiener Schlüsseldienst

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Einbruchschutz

Die eigenen vier Wände absichern – ein kleiner Leitfaden

Bei über einem Drittel der Einbrüche bleibt es bei Einbruchsversuchen.

Der wichtigste Grund dafür: mechanische Sicherheitseinrichtungen.

Neben der Sicherungsfunktion der Zusatzelemente sorgt der Abschreckungseffekt vieler Produkte dafür, dass der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit zum nächsten Objekt schreitet.

Wer nach kurzer Zeit nicht erfolgreich ist, gibt in der Regel auf.

Nichtgesicherte Fenster und Türen können oft mit einem herkömmlichen Schraubendreher geöffnet werden.

Hauptangriffsziele der Einbrecher sind nach Untersuchungen der Polizei Fenster und

Balkontüren bei Einfamilienhäusern, bei Mehrfamilienhäusern kommen sie durch die Haustür.

Eingeschlagene Fensterscheiben stammen noch aus der Zeit, als Einfachverglasung Standard war.

Im Folgenden eine Auflistung der Schwachstellen im Haus bzw. in der Wohnung und Tipps zu ihrer Beseitigung.  

Die Haustür

Von außen verschraubte Beschläge lassen sich einfach entfernen. Zylinder werden ausgebohrt, abgedreht oder einfach aus dem Schloss gezogen.

Überstehende Schließzylinder lassen sich quasi abbrechen.

Tipp: Bauen Sie einen hochwertigen Schließzylinder in Kombination mit einem – von innen verschraubten – Schutzbeschlag ein.

Achten Sie darauf, dass Sie VSÖ,DIN- oder VdS-geprüfte Produkte erwerben. Dazu gehört ein Schließblech mit Mauerverankerung an jede Eingangstür. Dies zusammen bildet die Basis eines erhöhten Einbruchschutzes. Zusätzlich empfehlen wir den Einbau von Zusatz- schlössern. Sie werden separat auf der Schließ- und Scharnierseite angebracht.

Noch besser:

Sie bauen direkt ein Panzerriegelschloss/Balkenschloss  ein. So wird die Tür über die gesamte Breite gesichert.

Keller- und Nebeneingangstüren / Keller

Diese Eingänge sind deshalb besonders gefährdet, weil Einbrecher hier in aller Ruhe arbeiten können – sie werden nicht so schnell entdeckt.

Tipp: Hier gilt das Gleiche wie für die Eingangstür. Jedoch gibt es speziell für Nebeneingangstüren Panzerriegel. So z.B. ein Modell, das von innen verriegelt wird.

Achten Sie auch darauf, dass Kellerschächte ausreichend gesichert sind.

Es gibt schon für wenig Geld Gitterrostsicherungen, die verhindern, dass sich Kellerschachtabdeckungen einfach abheben lassen. Und im Notfall lassen sie sich von innen schnell mit speziellen Anti-Panik-Vorhangschlössern ohne Schlüssel oder Code öffnen.

Fenster und Balkontüren

Hier kommen die meisten Einbrecher ins Haus.

Denn handelsübliche Fenster und Fenstertüren stellen selbst für ungeübte Einbrecher kein Hindernis dar - in gekipptem und in geschlossenem Zustand sind sie innerhalb weniger Sekunden geöffnet. Ganz fatal: Versierte Einbrecher hinterlassen hier nicht einmal Einbruchsspuren. Auch sommerliche Temperaturen können die Fenster erwärmen und dafür sorgen, dass nach erfolgtem Einbruch kaum oder keine Einbruchsspuren zu finden sind. Dadurch sind Probleme mit der Versicherung vorprogrammiert.

Tipp: Sichern Sie Ihre Fester nachträglich mit mechanischen Sicherungen ab – auf der Schließ und auf der Scharnierseite. Es gibt viele effektive Produkte, ob Zahlenschloss, Fenstergriffschloss, Teleskopstange oder Fensterstangenschlösser mit Mehrfachverriegelung. Auch hier gilt: Achten Sie beim Kauf auf die VSÖ, DIN- oder VdS-Zertifizierung!

Gegen die manchmal leidige Schlüsselsuche: Es gibt Gleichschließende Produkte. So können Sie alle Produkte mit ein und demselben Schlüssel bedienen.

Ein Tipp für alle Mieter, falls es Ihnen vom Vermieter nicht gestattet ist, die Fenster anzubohren: Eine Teleskopstange, die in den Mauern neben dem Fenster fixiert wird  sichert Fenster, die nicht angebohrt werden dürfen und sorgt für einen abschreckenden Effekt, da die Sicherung von außen deutlich zu erkennen ist.

Fenstersicherungen sind besonders im Erdgeschoss und 1 Stock für einen naträgliche Montage sinnvoll

Fenstersicherungen sind besonders im Erdgeschoss und 1 Stock für einen naträgliche Montage sinnvoll.